Die vierte Woche ist angebrochen und das heißt: Bald müssen wir das alles hier verlassen.
Mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Wien ist, wie wir finden, eine sehr traditionelle, klassische und kulturelle Metropole, mit diesem ganz bestimmten Flair, was man hier ziemlich deutlich spüren kann.
Wir haben an den Wochenenden die meisten Sehenswürdigkeiten besichtigt.
Uns hat allerdings am Besten wohl das Sissi Museum gefallen, weil es einfach sehr gut dargestellt wurde und man sehr viele Informationen bekommen hat. Wir hatten teilweise auch ein paar Tränen in den Augen. Die ganze Stadt, mit ihrer detailverliebten Architektur, hatte uns eigentlich schon
Wildes Treiben, in kleinen engen Wegen, überall Köstlichkeiten aus Österreich, Ungarn, Italien oder südlichen Ländern. Leute, die einem ihre Ware verkaufen wollen und alles dafür tun. Man kann alles probieren. Je höher man auf dem Markt von Stand zu Stand geht, umso teurer wird es.
So waren diese Ausflüge auch die lustigsten, da man sich auch besser kennenlernen konnte.
Hier herrscht schon die absolute Weihnachtsstimmung, somit waren wir natürlich auch letzte Woche schon auf dem Weihnachtsmarkt. Das Rathaus, wo der Weihnachtsmarkt ist, hat in jedem vorderen Fenster ein Türchen und hinter jedem Türchen steht ein Gedicht – wie ein Adventskalender ohne Schokolade. Wir finden die Idee wirklich sehr schön, etwas ganz besonderes eben.
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Zu den beiden Schlössern, die wir uns näher angesehen haben, können wir sagen, dass uns der Garten vom Schloss Schönbrunn mehr beeindruckt hat und im Winter viel schöner ist als der Garten vom Schloss Belvedere. Jedoch finden wir beide Anwesen sehr prachtvoll und können uns gar nicht vorstellen, dass dort jemand gelebt hat.
In der ersten Woche, wo man sich öfter durchfragen musste, waren die Wiener doch sehr schüchtern und haben nicht immer direkt geholfen. Da wir jetzt aber mehrere Leute kennen gelernt haben, können wir sagen, dass die Wiener sehr offen sind und es auf sie positiv wirkt, wenn sie merken, dass man aus Deutschland kommt. Denn die dritte Frage ist meistens „Aus Deutschland?“.
Die Stadt Wien verbindet viel Modernes mit Traditionellem, wie z.B. den Kontrast zwischen Straßenbahn und Pferdekutschen. Hier kann man sich also entscheiden, ob man lieber schnell mit der Straßenbahn (Bimmelbahn) oder lieber gemütlich in einer Kutsche fahren möchte.
Des Weiteren bietet die Hauptstadt unzählige Kaffeehäuser, in denen man bei klassischer Musik einen Nachmittag verbringen kann, jedoch sollte man darauf achten, in welche Kaffeehäuser man geht, weil nur wenige relativ günstig sind. Die günstigeren Häuser liegen meistens versteckt in kleinen Nebengassen.
Erstaunlich ist, dass hier, egal zu welcher Jahreszeit oder welchem Wochentag, immer etwas los ist und auch an Sonntagen viele Aktivitäten und Besichtigungsmöglichkeiten angeboten werden. Sogar kleinere Supermärkte in größeren U-Bahnstationen haben geöffnet, die für uns immer sehr nützlich waren.
Was hier auch sehr oft zu sehen ist, sind Souvenir- und vor allem Mozart-Geschäfte, in denen man Mozartkugeln in allen Varianten und Geschmacksrichtungen kaufen kann.
Weniger gefallen hat uns an der Stadt das Straßenbahnnetz in der Nacht. Da die Bahnen nur bis 00:29 fahren, mussten wir uns durch die verwirrenden Nachtbuslinien kämpfen oder für viel Geld mit dem Taxi nach Hause fahren.
Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass hier in Wien die Lebensmittel viel teurer sind als in Deutschland und man sich zweimal überlegen muss, ob man beispielsweise eine Schokolade kauft.
In dieser Woche wollen wir noch den Prater besichtigen, ins Musical/Theater gehen und zum Abschluss unseres Praktikums noch einmal alle zusammen essen.
Diese Erfahrung war für uns eine der Besten und wir werden vieles davon mit in unsere weitere Zukunft nehmen.
Julia und Caroline
Mich würde ja interessieren was die ersten beiden Fragen vor "aus Deutschland" sind^^
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