Montag, 9. November 2009

Die 1. Woche in Bordeaux





Die erste Woche in Bordeaux von Kristina

Kira und ich sind bei der Familie Torres untergebracht. Wir leben im ersten Stock eines großen Hauses, welches ziemlich zentral liegt.
Unsere Familie hat noch 4 Söhne, die aber nicht mehr zuhause leben.
Die Wohnung ist sehr liebevoll eingerichtet mit vielen Kleinigkeiten und Verzierungen an den Fensterscheiben.
Kira und ich haben ein Zimmer mit großem Fenster und einem Kamin.
Mit der Familie nehmen wir jeden Tag 3 Mahlzeiten ein. Am Anfang gab es fast nur Fleisch mit Nudeln oder Reis, aber mittlerweile gibt es auch schon typisch französische Gerichte wie zum Beispiel eine Tarte.
Heute Abend werden wir mit der Familie zusammen Bordeaux erkunden gehen, was bestimmt sehr aufregend wird, da sie doch besser die einzelnen Plätze kennen.

Ein weiteres aufregendes Erlebnis war auch der Sprachkurs hier in Bordeaux. Die Alliance Francaise ist nur 5 Min. von unserer Wohnung entfernt.
Kira und ich waren in der gleichen Niveaustufe wie Christin und Charlotte.
Insgesamt waren in dem Sprachkurs ungefähr 10 Leute, also sehr überschaubar! So konnte die Lehrerin auch gut auf den einzelnen eingehen.
Wir waren eine kulturell bunt gemischte Gruppe. Da wären einmal die Japaner, Amerikaner, Spanier, Neuseeländer und Amerikaner. Es war sehr lustig der Aussprache der einzelnen Personen zuzuhören.
Der Sprachkurs war aufgeteilt in 2 Stufen.
Die erste Stufe begann vormittags um 8:45 mit dem mündlichen Teil. In dem Teil haben wir viel Hörverstehen und Leseverstehen gemacht sowie mündliche Fragen bearbeitet und beantwortet.
Danach folgte eine Mittagspause von 2 Std. Nach der Mittagspause begann dann der zweite Teil, der nur aus dem Schriftlichen bestand. Dort haben wir dann Bewerbungen geschrieben und die Grammatik besprochen.
Ich persönlich fand es sehr gut, dass wir einen Sprachkurs hatten. So wurden wir noch einmal intensiv auf die Betriebe vorbereitet, und wir wurden auch lockerer beim Sprechen als vorher.

Mittwoch hatten Christin, Kira und ich ein Vorstellungsgespräch bei den jeweiligen Unternehmen. Bei mir im Hotel lief es ganz gut. Überraschenderweise habe ich meine Mitarbeiterinnen besser als erwartet verstanden.
Bei dem Gespräch haben wir dann auch meine Arbeitszeiten geklärt und meine Tätigkeiten besprochen, die da wären der Zimmerservice und die Rezeption. Soweit ich weiß, lief es bei den anderen genauso gut.
Des Weiteren wurde mir auch noch gesagt, dass das Hotel nun anders heißt. Es heißt nicht mehr „ Inn Meriadeck“ sondern „ All Seasons“. Außerdem wurde mir berichtet, dass in dem Hotel momentan noch 4 andere Praktikantinnen beschäftigt sind.

Rückblickend würde ich sagen, dass die erste Woche auf jeden Fall sehr schnell vergangen ist! Dabei geholfen haben bestimmt die neuen Eindrücke, die auf uns eingeprasselt sind.
Uns allen geht es hier sehr gut und wir können eigentlich nur sagen, dass wir uns mittlerweile sehr gut eingelebt haben und auch gut mit der Sprache und der anderen Kultur zurecht- kommen.
Wir hoffen, dass die noch bevorstehenden 3 Wochen sehr erlebnisreich sein werden und wir noch eine schöne Zeit verbringen werden.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen