„Willkommen in Irland“, dachte ich, als wir aus unserem Flugzeug stiegen und die Insel betraten. Die ersten Eindrücke von Dublin waren faszinierend, denn obwohl so viele Menschen in Dublin leben und immer etwas los ist, wirkt die Stadt mit den vielen Pubs doch recht gemütlich.
In der ersten Woche wurde uns die City von einer Dame des Swan Training Institutes gezeigt. Wir besichtigten verschiedene Gebäude (wie z.B. das Trinity College, das Dublin Castle, das House of Parliament und verschiedene Museen) sowie berühmte Statuen wie Molly Malone, oder wir trafen den Glückskobold Leprechaun.
Am ersten Wochenende haben wir acht Praktikanen aus Deutschland beschlossen, das Malahide Castle zu besuchen. Es ist ein kleines Schloss, das 1175 von Richard Talbot erbaut wurde und von 1185 bis 1973 von der Familie bewohnt wurde bis zum Tod des letzten Lord Talbot.
Am zweiten Wochenende sind wir dann nach Glendalough gefahren. Der Name Glendalough leitet sich vom irischen Gleann Dá Locha ab und bedeutet Tal der zwei Seen. Es handelt sich um eine Ansammlung von Klosterruinen, die in den irischen Wicklow Mountains etwa 40 km südlich von Dublin gelegen sind. Und wenn man einmal nicht unbedingt etwas besichtigen möchte, trifft man sich in einem der gemütlichen Pubs. Denn in fast jedem Pub spielt eine Band, oder es werden kleine Aufführungen gezeigt wie z.B. der irische Step-Dance.
Aber da wir ja von Irland noch mehr sehen und erleben wollten, sind wir am dritten Wochenende mit einem Tourist Guide zu den Cliffs of Moher (Südwestküste Irlands) gefahren und haben die berühmten Steilklippen, die in vielen Filmen auch zu sehen sind, besichtigt. Sie erstrecken sich über 8 km am Meer entlang und sind zwischen 120 m und 214 m hoch. Obwohl das Wetter regnerisch und sehr windig war, hatten wir dennoch Spaß.
Laura