
Das ist ein typisches spanisches Gericht namens Paella. Sie besteht aus Reis, Gemüse und oft wird sie auch mit Fisch wie z.B. Muscheln oder Krabben verfeinert.
Erst einmal wünsche ich euch liebe Grüße von den Praktikantinnen aus Sevilla.
Die dritte Woche endet jetzt schon und wir haben uns sehr gut an den spanischen Alltag gewöhnt. Das Leben in Spanien ist auf jeden Fall anders als das in Deutschland.
Zunächst einmal war das Wetter für uns eine große Umstellung, denn im November ist es hier in Spanien jeden Tag sonnig und es sind Temperaturen von 20°C – 27°C. Das hat uns natürlich gefreut, denn wir erleben den November gewöhnlich als kalt und regnerisch in Deutschland. Ein weiterer Unterschied sind auch die Mahlzeiten. Es werden so wie in Deutschland Frühstück, Mittagessen und Abendessen serviert. Doch das Mittagessen und das Abendessen sind warm und umfassen immer Vorspeise, Hauptgang und Nachspeise. Anders als in Deutschland ist das Frühstück in Spanien nicht so reichhaltig und wichtig. Es gibt meistens nur ein paar belegte Toasts und dazu ein Glas Orangensaft oder eine Tasse Kaffee. Das Mittagessen wird in Spanien später zu sich genommen als in Deutschland. Wir essen meistens gegen 15 Uhr. Nach dem Mittagessen legen die Spanier eine Siesta ein, die von 15 Uhr- 16 Uhr dauert. In der Zeit haben die kleinen spanischen Läden in der Stadt geschlossen. Für mich kommt die Siesta leider nicht in Frage, da ich um 15:30 Uhr zur Arbeit gehen muss. Die Spanier legen viel Wert auf ein reichhaltiges Abendessen, dass zwischen 21Uhr und 23 Uhr stattfindet. Die Abendmahlzeit ist sehr wichtig für die Spanier, denn da versammelt sich die ganze Familie, um über den Tag zu plaudern und natürlich um zu essen. Gewöhnlich gehen die meisten Spanier nach dem Abendessen am Wochenende auf die sogenannten Fiestas, die erst so um ca. 23 Uhr oder 24 Uhr beginnen. Das ist leider ein Nachteil für uns, denn wir müssen schon um 24 Uhr zuhause sein und können so wiederum das spanische Nachtleben nicht miterleben. Die spanische Begrüßung und Verabschiedung ist natürlich auch ganz anders. Anstatt sich wie in Deutschland die Hand zu geben, gibt man sich ein Küsschen (un besito) links und rechts auf die Wange. Ein weiterer Unterschied, der mir im Alltag aufgefallen ist, dass das Leistungswasser in Spanien gechlort ist. Man kann es zwar trinken, aber es schmeckt nicht besonders. Bekanntlich sind Taxifahrten in Deutschland sehr teuer, doch hier kann man sehr preiswert von A nach B mit einem Taxi fahren.
Mir ist aufgefallen, dass die Spanier sehr kontaktfreudig und humorvoll sind. Sie unterhalten sich gerne mit uns, auch wenn wir die Sprache noch nicht richtig beherrschen.
Ich hoffe, dass ich in der vierten Woche noch weitere Eindrücke und Erfahrungen sammeln kann. Ich wünsche allen noch viel Spaß in der letzten Woche des Praktikums.
¡ Hasta luego!
Stefanie T.?
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