Mein Arbeitsalltag in Sevilla

Ich mache mein Praktikum in dem Eurostarshotel „Regina“ in Sevilla. Es ist ein 3 Sterne Hotel und hat 91 Zimmer. Dort arbeite ich in der Area Revenue Management-Abteilung. Diese kümmert sich um die Internetpreise der Eurostarshotelzimmer von ganz Spanien.
Mein Arbeitstag beginnt um 9.30 Uhr.

Allerdings laufe ich bereits um 8.30 Uhr los, da ich etwa eine Stunde Fußweg in Anspruch nehme. Am Hotel angekommen, gehe ich in die Eingangshalle, an der Rezeption vorbei und in den Keller des Hotels. Dort befindet sich meine Abteilung. Ich begrüße meine Arbeitskollegen, gehe zu meinem Schreibtisch und schalte den Computer an. Zunächst war es ungewohnt mit der neuen Tastatur zu arbeiten, da diese sich sehr von der deutschen unterscheidet, aber langsam habe ich mich an die anderen Tasten und die Reihenfolge der Buchstaben gewöhnt.
Nun frage ich meine Kollegen, was für Arbeiten an dem Tag anliegen. Nach kurzer Einweisung und Erklärung beginne ich mit den Aufgaben. Meistens fülle ich Excel-Tabellen aus, die ich von meinen Kollegen per Email zugeschickt bekomme. Hierbei suche ich

Hotels aus bestimmten Orten auf Internetseiten wie z.B.
booking.com heraus und schreibe die Preise der von den Doppelzimmern der wichtigsten Hotels in die Tabellen. Dies hilft meinen Kolleginnen dabei, die jeweiligen Internetpreise für die Eurostarshotels zu bilden. Außerdem erledige ich noch Aufgaben, wie die Preise der Hotels auf den verschiedenen Internetseiten zu aktualisieren oder zu kontrollieren. Diese Arbeit ist zwar nach einiger Zeit sehr anstrengend für die Augen, aber es macht auch sehr viel Spaß, da bei uns so eine entspannte Atmosphäre herrscht. Um 13 Uhr endet auch schon mein Arbeitstag, da es um 16 Uhr weiter zum Sprachkurs geht.

Ich habe insgesamt sieben Kollegen, davon sechs Frauen und ein Mann, unser Chef. Sie sind alle sehr nett und geduldig und erklären mir auch alles drei oder viermal, falls ich etwas nicht auf Anhieb verstehe. Allerdings muss ich sagen, dass das Sprachverständnis langsam besser wird. Anfangs war es da doch noch schwieriger mit der Verständigung.
Ich denke, dass die nächsten beiden Wochen noch interessant und natürlich auch sehr viel Spaß machen werden.
Liebe Grüße an Deutschland! Lisa B.
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