Montag, 23. November 2009

Ausflug nach Arcachon und zur Dyne du Pyla

Zuerst trafen wir uns alle an einer Station der Tram (Metro), um von dort aus gemeinsam zum Gare de St. Jean weiterzufahren. Nadine brachte noch einen ihrer Mitbewohner mit - Anders, ein Schwede.
Beim Bahnhof angekommen haben wir für Anders noch ein Ticket gekauft und haben dann auf unseren Zug gewartet, welcher uns direkt nach Arcachon brachte. Die Fahrt dauerte ca. 50 Minuten, ging jedoch schnell rum, da der Schwede uns die ganze Zeit gut unterhalten hat mit schwedischer Musik und lustigen Deutschversuchen!

In Arcachon mussten wir dann feststellen, dass der Bus, der uns zur Düne bringen sollte, sonntags überhaupt nicht fährt! Also haben wir Cedric vom Cap Ulysse angerufen und gefragt, was wir jetzt machen sollen, worauf er meinte, wir sollten ein Taxi nehmen. Also 2 Taxis bestellt und ab zur Düne. Insgesamt mussten wir 100 Euro für die beiden Taxis zahlen, die wir aber Freitag vom Cap Ulysse zurückbekommen.


Der Aufstieg auf die Düne war ziemlich anstrengend, es gab keine Treppen und man musste sich einen steilen Sandpfad hochkämpfen. Oben angekommen war der Ausblick ziemlich überwältigend, da man auf der einen Seite das Meer und auf der anderen einen riesigen grünen Wald sehen konnte. Leider war es an dem Tag sehr windig und so war es weniger angenehm auf der Düne, da man den ganzen Sand ins Gesicht bekommen hat und man danach auch einen eigenen Sandkasten in den Schuhen hatte!


Die Dyne du Pyle ist die größte Wanderdüne Europas, da sie 2,7 km lang, 500 m breit und bis zu 117 m hoch ist. Die Düne hat eine reine Sandfläche von 87 Hektar und der umliegende Wald ca. 4000 Hektar.

Jedes Jahr besuchen deutlich über 1 Millionen Touristen die Düne. Diese gilt somit als das Naturdenkmal mit den zweitmeisten Besuchern in Frankreich (nach dem Mont-Staint-Michel in der Normandie).


Nach dem Abstieg, welcher um einiges lustiger war als der Aufstieg, haben wir dann wieder das Taxiunternehmen angerufen, um uns abholen zu lassen.

Wieder in Arcachon angekommen, haben wir uns in ein Café gesetzt um uns ein bisschen aufzuwärmen, da es inzwischen auch zu regnen begonnen hatte.

Dann entschlossen wir uns - trotz Regen - noch einmal zum Strand zu laufen um wenigstens einmal dem Meer „hallo“ zu sagen! Das Wasser war zwar ziemlich kalt, aber uns hat es trotzdem gut gefallen, weil Meer und Strand einfach bei jedem Wetter gute Laune machen!

Müde und erschöpft haben wir anschließend den Zug zurück nach Bordeaux genommen und sind unterwegs sofort eingedöst. So haben wir einen großen Teil der Fahrt verschlafen.

In Bordeaux angekommen, haben wir dann die Metro zurückgenommen und mit Nadine und dem Schweden ausgemacht uns Donnerstagabend noch einmal als Abschluss in der Stadt zu treffen.


Alles in allem ein gelungener, wenn auch stressiger, Tag an dem nicht alles so lief wie geplant. Die Düne hat sich aber auf jeden Fall gelohnt und ich würde gerne bei besserem Wetter noch einmal dorthin und auch an den Strand von Arcachon!

Kira





1 Kommentar:

  1. Also es liegt in der Natur einer Wanderdüne das sie auch "wandert", mich würde interessieren wie weit diese Düne denn so pro Jahr wandert.

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