Sonntag, 15. November 2009

Ein Arbeitstag in dem Unternehmen BOC GmbH







Mein Tag beginnt wie bei jedem anderen auch, nur, dass ich nicht um sechs Uhr morgens aufstehen muss, sondern um halb acht. Nach dem die Mädels und ich zusammen gefrühstückt haben, gehen wir zur Arbeit. Um zu der Firma zu kommen, in der ich arbeite, muss ich die Straßenbahn nehmen. Der Arbeitstag beginnt bei mir um halb zehn. Das Unternehmen, in dem ich mein Praktikum absolviere, heißt BOC GmbH. Die 1995gegründete BOC GmbH ist ein Beratungs- und Softwarehaus, das sich auf IT-gestützte Managementansätze spezialisiert hat. Ausgehend von dem Hauptsitz in Wien ist das Unternehmen europaweit tätig. Derzeit werden 150 Mitarbeiter beschäftigt, die in den drei Geschäftsfeldern Beratung, Service und Entwicklung tätig sind.
Heute begann meine Arbeit damit, dass Julia und ich eine Infomappe für ein Meeting zusammenstellen mussten. Uns wurde gezeigt, wo wir die Informationen in der Datenbank finden und in welcher Reihenfolge sie nach dem Ausdrucken eingeheftet werden sollen. Nachdem wir damit fertig wurden, konnten wir eine halbe Stunde Mittagspause machen. In der Mittagspause gehen manche Mitarbeiter zum Supermarkt und kaufen sich ihr Mittagessen dort oder sie bestellen sich etwas und lassen es liefern. Wenn alle ihr Essen haben, sitzen wir alle gemeinsam in der Küche und unterhalten uns. Die Arbeitskollegen sind alle sehr nett. Wenn man eine Frage hat, so beantworten sie sie, und wenn man seine Aufgabe, die einem zugewiesen wurde, falsch gemacht hat, so weisen sie darauf hin und sagen, es sei nicht so schlimm, da wir noch am Lernen sind und nicht alles auf Anhieb können müssen. Nach der Pause wurden uns zurückgeschickte Briefe gegeben und wir sollen im Internet nachgucken, ob sich eventuell die Anschrift der Unternehmen geändert hat oder die Empfänger noch in der Firma tätig sind. Es kam oft vor, dass wir die Informationen nicht im Internet fanden. Wenn dies der Fall war, so sollten wir in den Firmen anrufen und nachfragen. Nach dem wir damit fertig geworden sind, wurde uns eine neue Aufgabe zugeteilt. Wir sollten die Datenbank mit den Anschriften der Firmen und der Kunden aktualisieren, weil dies lange nicht mehr gemacht wurde. Da das Unternehmen über sechstausend Kunden allein in Österreich hat, nahm diese Aufgabe eine Menge Zeit in Anspruch. So kam es, dass wir damit nicht fertig wurden und am Freitag damit weiter machen sollen. Um fünf Uhr konnten wir nach Hause gehen.
Wenn alle zu Hause sind, machen wir Abendessen und unterhalten uns über den Tag. Gegen zehn oder elf Uhr gehen alle schlafen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen