Sonntag, 22. November 2009

Sightseeing in Sevilla

Hallo liebe Blogger-Leser!

Die letzte Woche ist angetreten und gedanklich können wir schon anfangen, unsere Koffer zu packen, denn Samstag ist die Heimreise angesagt!
In Sevilla gibt es unzählige Sehenswürdigkeiten und Monumente. Letzten Sonntag haben wir Itálica mit einer anderen italienischen Klasse besucht. Itálica ist eine ausgegrabene römische Stadt, wie das Wort schon sagt, es sind nur Bruchteile von Mauern und Gebäuden zu sehen, jedoch sehr interessant anzusehen. Am meisten hat mich das Theater beeindruckt!







Am Samstag sind wir dann alle zum Museo de Baile Flamenco gegangen. In meinen Gedanken habe ich mir dieses Museum komplett anders vorgestellt, ich war erstaunt, dass es so modern und “stylisch” war. Da Leonie und Ann-Christin in dem Museum ihr Praktikum machen, haben sie auch die Führung durch das Museum gemacht, aber ich muss sagen man merkte nicht, dass sie noch “Anfänger” in diesem Bereich sind. Das Museum ist in 3 Etagen eingeteilt, auf der ersten Etage konnte man sich die Geschichte des Flamencos in Etappen auf einer Leinwand anschauen, selbstverständlich auf 6 verschiedenen Sprachen. Des Weiteren es gab noch eine Ausstellung mit den getragenen Kleidern und Schuhen aus Filmen wie z.B. Bluthochzeit oder der berühmten Tänzerin Cristina Hoyo. Auf der oberen Etage war eine Bildergallerie des französischen Künstlers Miguel Alcalá ausgestellt. Dieser war der erste Zigeuner, der durch seine Zeichnungen in die Flamencoszene eintreten durfte. Unten im Keller waren die Umkleiden für die Tänzer und auch eine Ausstellung von einem Bühnenbildner, der als einziger Künstler die Gesichter vollkommen zeichnet, indem er auf die Mimik und Gestik der Figuren eingeht, und er malt mit Farbe.
Das Highlight kam aber erst zum Schluss mit der Flamenco-Show. Es war beeindruckend, was die Tänzer mit ihrem Körper anstellen konnten, die Gestik und Mimik, und wie viele Tanzstiele sich bei diesem Tanz vermischen. Es war zwar sehr laut, aber das machte die Stimmung aus, das man am liebsten direkt mitgetanzt hätte.









Meine Erfahrungen mit den Menschen in der Stadt:
Ich muss sagen, das Leben hier in Sevilla bzw. allgemein in Spanien kann man nicht mit dem deutschen Leben vergleichen. Es war total ungewohnt für mich, aber auch positiv überraschend, dass, wenn man hier mit einem Stadtplan auf der Straße steht, man keine 2 Sekunden wartet, und sofort steht einer neben dir und versucht alles, um dir den Weg zu erklären. Alle Menschen sind so hilfsbereit und freundlich, wenn du sie ansprichst und mal eine Frage hast!
Woran man sich natürlich in einer Großstadt erst gewöhnen muss, ist die Geräuschkulisse. Man merkt schon, dass man nicht mehr im kleinen wohlbehüteten Warendorf ist, und dass die Uhr hier ein bisschen anders tickt. Aber mittlerweile fühlt man sich hier schon fast wie zu Hause.

Carolin Prüße

1 Kommentar:

  1. Nanana Zigeuner sagt man aber wirklich nicht mehr. Das sind Sinti und Roma ;)

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