Donnerstag, 12. November 2009

Die 1. Arbeitswoche in Dublin




Der Arbeitstag in Irland beginnt für meine Erfahrungen relativ spät. Meine Arbeit beginnt um 9 Uhr und endet um 17 Uhr, hier ist eine Stunde Mittagspause eingeschlossen.

Auf Grund des dichten Verkehrs am Morgen benötigt der Bus fast 45 Minuten, weshalb ich früh aufstehen muss.

An meinem ersten Arbeitstag wurde ich freundlich aufgenommen und habe einen festen Arbeitsplatz zugewiesen bekommen.

Die Firma im 3.Stockwerk eines Gebäudes direkt an einer der Hauptstraßen in Dublin City ist sehr klein und beschäfigt nur 10 Mitarbeiter. Es handelt sich um eine Agentur, die Personal an Firmen vermittelt und neue Bewerber registriert, um Ihnen bei der Arbeitsplatzsuche zu helfen.

Das Büro ist in Teams aufgeteilt. Zum Einen gibt es ein Team, das permanente Arbeitsplätze an Bewerber vermittelt. Dies findet hauptsächlich in den Berufssektoren Rechnungswesen, Verkauf, Hotelwesen und dem medizinischen Bereich statt.

Ein weiteres Team vermittelt Personen für einen kurzen Zeitraum, dabei handelt es sich meistens um Zeitarbeiter, die im Lager von Firmen oder als (LKW)Fahrer benötigt werden.

Auf Grund der hohen Anzahl von polnischen Bewerbern sitzen in diesem Team zwei Frauen, die fließend polnisch sprechen und so leichter mit den Bewerbern sprechen können, da deren Englischkenntnisse oft nicht ausreichend sind.

Generell werden Bewerber dazu aufgefordert erst Ihre Lebensläute, Referenzen und Pässe einzureichen. Nachdem alle Daten im System erfasst sind, melden sich die Mitarbeiter bei den registrierten Personen nur dann, wenn ein Jobangebot auf das Profil des Bewerbers zutrifft. Viele Bewerber kommen täglich ins Büro und unterzeichnen Verträge mit dem Praktikumsbetrieb. Für sie fallen allerdings keine Kosten an. Die Firma macht ihren Gewinn dadurch, dass Unternehmen, an die Personal vermittelt werden konnte, das Geld bezahlen.

Auf Grund des guten Arbeitsklimas fiel es mir leicht mich einzuleben und Telefonate entgegenzunehmen. Meine Aufgaben bis jetzt waren nicht sehr anspruchsvoll, aber doch sehr zeitfüllend und mussten sorgfältig erledigt werden. Mehr Spaß machen wir definitiv die Telefonate, auch wenn ich hier oft auf sprachliche Hindernisse gestoßen bin.

Aber schließlich sind wir ja hier in Dublin um unsere Sprache zu verbessern und ich hoffe, dass die nächsten zwei Arbeitswochen noch interessanter werden.

Ein Bericht von Sandra Mathmann.


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