Viktoria und ich wohnen im siebten Stock eines Hochhauses. Unsere Straße, Kazimierza Wielkiego, befindet sich nahe einer Hauptstrasse, was es uns moeglich macht, recht schnell zu einer Tram- bzw. Bushaltestelle zu gelangen. Auch ein Supermarkt ist bei uns direkt um die Ecke. In unserem Appartment wohnen wir mit drei Maedels und einem Jungen aus Spanien zusammen, die uns an unserem Anreisetag sehr herzlich empfangen haben und uns bei jeder Kleinigkeit helfen, da sie schon seit September hier sind und sich hier schon relativ gut auskennen. Auch so ist unsere Wohnung ganz in Ordnung. Das einzige, was vielleicht fehlt ist ein Gemeinschaftsraum, da wie öfter zusammensitzen und Tee oder Kaffe trinken. Ansonsten besteht unser Appartment aus zwei Doppelzimmern, einem Einzelzimmer, einer Küche und einem Badezimmer. Schön wäre es vielleicht auch gewesen, wenn wir mit Anna, Theresa, Nadine und Eugen zusammen wohnen würden, denn sie wohnen 4 Kilometer von uns entfernt, was es nicht immer möglich macht, vor oder nach der Arbeit etwas zusammen zu unternehmen.
Da wir ja (leider) nur in der ersten Woche unseren Polnischkurs hatten, können Viktoria und ich in den letzten Wochen jeden Tag ausschlafen, da wir erst um 14 Uhr Arbeitsbeginn haben. Sonnst mussten wir immer schon um 7:45 Uhr am Institut Bonum sein, wo wir unseren Sprachkurs hatten. Wenn das Wetter schön ist, besichtigen wir vor der Arbeit manchmal noch etwas, wie z.B. das Schloss Wawel oder andere Museen. Um 13:30 Uhr machen wir uns dann mit dem Bus auf zur Arbeit. Wenn wir nach Feierabend nach Hause fahren, machen wir meistens noch etwas für die Schule, gehen einkaufen, usw.
Hier in Polen ist zwar vieles ander im gegensatz zu unserem deutschen Zuhause, aber trotzdem ist alles sehr schön. Erst einmal mussten wir uns an die fremde Währung gewöhnen, was aber sehr schnell ging. Auch mit der Verständigung, z.B. beim Einkaufen hatten wir anfangs Probleme: wo wir in Deutschland einfach sagen können, was wir wollen, müssen wir uns hier mit Händen und Füssen verständlich machen, da manche doch kein oder sehr wenig Englisch sprechen. Allerdings haben wir auch viele Vorteile entdeckt, wie z.B., dass fast alle 10 Minuten Trams in alle Richtungen fahren, sodass man doch sehr mobil ist. Natürlich mussten wir uns zunächst erst daran gewöhnen, dass wir in unserem Appartment mit unseren Mitbewohnern nur Englisch sprechen können, was aber irgendwie ganz lustig ist und wir so unsere Sprachkenntnisse etwas aufbessern können. So, das wars erstmal wieder aus Polen.
Liebe Gruesse, Jana
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